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Mobiler Sonderpädagogischer Dienst MSD

Der Mobile Sonderpädagogische Dienst (MSD) betreut Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache sowie emotional-soziale Entwicklung in allen Schularten. 

Weiterhin ist der MSD Autismus unserer Schule angegliedert.

 

Regulärer MSD:

Der MSD leistet Diagnostik, Beratung und im Einzelfall vorübergehend auch Förderung.

Ziel der Arbeit des MSD ist der Verbleib der betreuten Schüler/innen an der Regelschule. Hierzu arbeitet der MSD mit allen schulischen und außerschulischen Beteiligten zusammen.

 

Kooperationsklassen:

Aktuell bestehen 3 Kooperationsklassen an der Grund-/Mittelschule Herrieden.  Eingerichtet werden können Kooperationsklassen grundsätzlich an allen Grund- und Mittelschulen. Voraussetzung ist eine Genehmigung durch das Staatliche Schulamt sowie durch die Regierung von Mittelfranken vor Beginn des Schuljahres. Die Unterstützung durch einen Sonderpädagogen (= Mobiler Sonderpädagogischer Dienst - MSD) beläuft sich aktuell auf 4 Wochenstunden. 

 

Sonderpädagogisches Kompetenz- und Beratungszentrum (SKBZ):

Im Rahmen des SKBZ berät ein Team aus Sonderpädagogen verschiedener Fachrichtungen Eltern oder Erziehungsberechtigte, ErzieherInnen, LehrerInnen und pädagogisch-therapeutisches Fachpersonal bei Fragen zur vorschulischen oder schulischen Entwicklung eines Kindes und bei allgemeinen sonderpädagogischen Themen.

 

Das SKBZ arbeitet:

  • unbürokratisch und formlos

  • vertraulich und diskret

  • kostenlos und unabhängig

  • vernetzt mit anderen Einrichtungen

 

Die Schwerpunkte der Beratung sind:

  • vorschulische Bildung, Erziehung und Förderung

  • Einschulung

  • schulische Bildung, Erziehung und Förderung

  • Schullaufbahnlenkung

  • Ausgestaltung inklusiver Ansätze

  • berufliche Eingliederung

 

Sie erhalten Informationen, Unterstützung und Hilfsangebote bei Fragestellungen und Anfragen bezüglich:

  • Lernen, z.B. Lesen, (Recht-) Schreiben, Rechnen…

  • Sprache, z.B. Phonologie, Sprachproduktion, Sprachverständnis…

  • Konzentration und Aufmerksamkeit

  • Verhalten, z.B. Hemmungen, Ängstlichkeit, Unruhe, Aggressionen,…

  • Lernen in heterogenen Gruppen

 

Unser Angebot:

  • Beratung und ggf. Weitervermittlung

  • Sonderpädagogische Diagnostik

  • Informationsveranstaltungen für Eltern, LehrerInnen und ErzieherInnen

  • Information zu Förderangeboten für Kinder und Jugendliche

  • Förderkurse

 

Unser Team

 

Unser MSD-Team besteht aus erfahrenen Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen verschiedener Förderschwerpunkte.

MSD-Koordinatorin:

Melanie Knöll

 

MSD-Mitarbeiterinnen:

  • Monika Bast (Förderschwerpunkt Lernen)

  • Henriette Bayer (Förderschwerpunkte Lernen & Sprache)

  • Christian Fischer (SKBZ)

  • Lena Goth (Förderschwerpunkt Lernen)

  • Anne Gottschalk (Kooperationsklasse)

  • Mark Gottschalk (SKBZ + Kooperationsklasse)

  • Kerstin Schlerf (Förderschwerpunkte Lernen & Autismus)

  • Marcus Scherbel (SKBZ)

  • Nadja Schober (MSD Lernen)

  • Anna Wöhrer (Kooperationsklasse)

  • Milena Ziegler (Förderschwerpunkt Lernen)

 

 

 

Wie nehmen Sie Kontakt zum MSD auf?

Als Klassenlehrkraft:

Sprechen Sie mit dem für Sie zuständigen Beratungslehrer und Ihrer Schulleitung über die von Ihnen beobachteten Schwierigkeiten bei dem Kind oder Jugendlichen.

 

Die Anforderung des MSD selbst veranlasst die Schulleitung der Grund- oder Mittelschule, indem sie das von der Klassenleitung ausgefüllte Anmeldeformular an das SFZ Herrieden sendet.

 

Nach dessen Eingang nimmt eine Kollegin oder ein Kollege des MSD zeitnah Kontakt mit der Schule auf, klärt die Zeitschiene ab und vereinbart einen ersten Beratungstermin.

 

Als betroffene Eltern:

Sie bemerken bei Ihrem Kind schulische Schwierigkeiten und wünschen den Rat des MSD? – Nehmen Sie bitte Kontakt mit der Klassenleitung Ihres Kindes auf und bringen Ihren Wunsch zum Ausdruck, dass der MSD eingeschaltet werden soll.

 

Außerdem steht Ihnen unser Sonderpädagogisches Kompetenz- und Beratungszentrum zur Verfügung. Hier können Sie direkt Kontakt mit unseren Fachkräften aufnehmen.

 

Wann erscheint der Einsatz des MSD sinnvoll?

Ein Kind fällt in der Klasse auf durch:

  • Probleme beim Lesen, Schreiben und Rechnen

  • Lese-Rechtschreibschwäche

  • Rechenschwäche

  • Sprachlichen Auffälligkeiten

  • Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Konzentration

  • Störungen des Arbeits- und Sozialverhaltens

  • Beeinträchtigungen in der Wahrnehmung und der Motorik